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Presseausweis bleibt Qualitätsnachweis

Mit Bedauern haben BDZV, DJV, dju in ver.di, VDZ, Verband Deutscher Sportjournalisten und Freelens auf den Beschluss der Innenministerkonferenz reagiert, wonach der bundeseinheitliche Presseausweis ab 2009 auf der Rückseite nicht mehr den „Vorsitzenden der Innenministerkonferenz“ als Absender aufführen darf. Zugleich kündigten die austellenden Verbände an, dass der Presseausweis als qualifiziertes Arbeitsmittel der Journalisten in der gewohnten Qualität erhalten werde. „Der bekannte Presseausweis hat sich in der Vergangenheit bewährt und wird dies auch in Zukunft tun“, sagte DJV-Sprecher Hendrik Zörner am 7. Dezember 2007 in Berlin.

Mehrere Organisationen hatten die Innenministerkonferenz massiv unter Druck gesetzt mit dem Ziel, ebenfalls den Presseausweis ausgeben zu dürfen. Die Innenminister hatten daraufhin die ausstellenden Verbände zu einer Einigung mit den interessierten Organisationen aufgefordert. Ein Kompromiss hätte den Presseausweis entwertet und allen Journalisten auf Dauer geschadet. „Wir sind erleichtert, dass es nicht zu einer unüberschaubaren Erweiterung des Kreises der ausgebenden Verbände gekommen ist“, sagte Zörner. Auch sei nun die Frage vom Tisch, ob auch nebenberuflich tätige Journalisten Anspruch auf den Presseausweis haben. Die ausstellenden Verbände werden den Ausweis auch weiterhin nur an hauptberuflich tätige Journalisten ausgeben. Nur so könne er seine Bedeutung als Qualitätsnachweis behalten.


07. Dezember 2007
   





   
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