BDZV Schnellsuche  
HomeImpressumKontaktSitemapFeedsNewsletter
 
Erweiterte Suche
 
 
EnglishLogin


Seite teilen




send


Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.

Markgrafenstraße 15
10969 Berlin
Telefon: +49 (0) 30/72 62 98-0
Telefax: +49 (0) 30/72 62 98-299
E-Mail: bdzv@bdzv.de



Anfahrt zum BDZV


Neuerscheinungen:

Was Nutzer wollen

Ergebnisse der BDZV-Tabletstudie

 

Til Fischer, Daniel Bochow

zu bestellen über

www.zv-online.de



Alles Digital

 

Florian Bauer, Holger Kansky, Lukas Kircher, Christian Meier, Katja Riefler

zu bestellen über

www.zv-online.de



Social Media als Herausforderung für Zeitungsverlage

 

Christian Hoffmeister

zu bestellen über

www.zv-online.de



Zeitungen 2011/12

 

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger

zu bestellen über

www.zv-online.de


Aktuell

Paid Content.

Welche Bezahlmodelle funktionieren?

 

 

Katja Riefler und Robin Meyer-Lucht

zu bestellen über

www.zv-online.de



Publizieren auf Casual devices

Die Tageszeitung auf iPad, iPhone, E-Reader und Co.

 

Werner Lauff

zu bestellen über

www.zv-online.de



Lokale Online-Vermarktung

 

Robert Danch

zu bestellen über

www.zv-online.de

Heinen: Es geht um Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Verantwortung

BDZV-Präsident spricht beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag

 

 

Die klassischen Medien, wie Zeitung, Zeitschrift, Buch, Fernsehen und Radio sind in einer immer stärker individualisierten und zersplitterten Kommunikationskultur die Garanten für publizistische Qualität, sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, heute beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln. "Es geht um Glaubwürdigkeit, um Wahrhaftigkeit, um Kompetenz und um Verantwortung." Es sei davon auszugehen, dass die Zahl der Medienangebote und auch die der Medienanbieter weiter steigen werde. Größer werde vor allem auch "die Zahl der journalistisch schlichtesten Angebote". Das Gebot der Trennung von Inhalten und werblicher Kommunikation werde viele neue Anbieter nicht interessieren, prognostizierte der BDZV-Präsident. Zur Glaubwürdigkeit gehöre jedoch, dass das Trennungsgebot von Werbung und redaktionellem Inhalt nicht angetastet werde. "Jede Form von Schleichwerbung untergräbt das Vertrauen des Publikums in unsere Arbeit", so Heinen.

Er hob hervor, dass guter Journalismus teuer sei. "Er kostet Geld für intelligente und engagierte Mitarbeiter, er kostet Geld für deren Ausbildung, er kostet Geld für Produktionstechnik und er kostet Geld für die Freiräume, die für die wirklich neuen Geschichten und für die investigativen Recherchen erforderlich sind." In einem "unangenehmen Gegensatz" dazu stehe die sinkende Bereitschaft der Nutzer, für Medieninhalte auch zu bezahlen.

Zu neuen Darstellungsformen im Internet wie Blogs und Wikis führte Heinen aus, dass die Traditionsmedien diese Veränderungen nutzen sollten, neue Wege zum Publikum zu finden. Doch seien die vom Publikum produzierten Inhalte kein Journalismus. Der Begriff vom Bürgerjournalismus sei Etikettenschwindel. Relevante Inhalte generieren, strukturieren, aufbereiten und die Debatten in den verschiedenen Lebensbereichen moderieren, das sei ein kompliziertes Handwerk, welches nur von talentierten und gut ausgebildeten Journalisten erledigt werden könne. Heinen kritisierte, dass Medien Fotos und Filmbeiträge von Prominenten veröffentlichten, die Ihnen Leser oder Zuschauer in die Redaktion schickten. "Es ist nicht gutzuheißen, wenn durch diese so genannten Laienreporter oder Leserreporter ein kollektives Paparazzitum angeregt wird."

 

Rede des Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen im Volltext


07. Juni 2007
   





   
ZV Zeitungs-Verlag Service GmbH Theodor Wolff-Preis Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage e.V. Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen Wan-ifra World Association of Newspapers and News Publishers
© Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.