BDZV: Gewerkschaftsforderungen gefährden Arbeitsplätze
Berlin, 10. September 2002
Die Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen sind heute in Köln auf den 27. September vertagt worden. Ein Sprecher des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bezeichnete angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Zeitungsbranche die Höhe der Gewerkschaftsforderungen (die Gewerkschaft Ver.di verlangt eine Anhebung der Gehälter um 6,5 Prozent, der DJV um 5,5 Prozent) als „maßlos und im Hinblick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen für unverantwortlich“. Die Verlage könnten derzeit keine weiteren Kostenbelastungen ertragen. Deshalb sei es ausgeschlossen, dass die bisherigen Tarifabschlüsse für die Beschäftigten in der Druckindustrie und für die Verlagsangestellten automatisch auch für die Redakteure übernommen würden.
10. September 2002















