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900.000 Jugendliche nehmen an Zeitungsprojekten teil

Berlin, 17. April 2008

 

 

Rund 900.000 Kinder und Jugendliche nehmen im Schuljahr 2007/2008 an Leseförderungsaktivitäten der deutschen Zeitungen in Kindergärten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen für junge Leute teil. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die der BDZV am 17. April 2008 in Berlin anlässlich der Gründung der „Nationalen Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie“ durch Kulturstaatsminister Bernd Neumann veröffentlichte.

„Noch nie hat es so viele, so verschiedene und qualitativ so anspruchsvolle Tageszeitungsangebote für Kinder und Jugendliche gegeben wie heute“, sagte dazu Valdo Lehari jr., Mitglied des Erweiterten Präsidiums des BDZV und Präsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA. Dies gelte sowohl für pädagogisch motivierte Projekte zur Lese- und Sprachförderung als auch für redaktionelle Inhalte. Bemerkenswerterweise kämen, führte Lehari weiter aus, viele „Leuchtturmprojekte“, die in den vergangenen Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch über die Grenzen hinaus Nachahmer gefunden hätten, aus kleinen und mittelgroßen Verlagen. „Das spiegelt sehr gut unsere typische mittelständisch strukturierte Zeitungslandschaft wider.“

Die Leseförderungsprojekte der Zeitungen in Schulen und Kindergärten haben eine Dauer von zwei Wochen (etwa in Kindertagesstätten und Grundschulen) bis zu drei Monaten (an weiterführenden Schulen). In dieser Zeit liefern die Verlage insgesamt rund 760.000 Wochenzeitungen und 23 Millionen Tageszeitungen unentgeltlich an die Projektteilnehmer, um Kindern und Jugendlichen die intensive Beschäftigung mit „ihrer Zeitung“ zu ermöglichen.


17. April 2008
   





   
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