Verlegerverbände: Politik hat Printmedien im Stich gelassen
Bei einer Anhörung im Kulturausschuss des Bundestags unterstrich BDZV-Präsident Helmut Heinen am 18. Januar 2012: "Die Verlage sind angesichts der dramatisch zunehmenden Menge an Informationen gefordert, für eine verlässliche Auswahl und Aufbereitung zu sorgen". Um diese Aufgabe jedoch langfristig erfüllen zu können, müssten neue Rahmenbedingungen geschaffen werden.
In diesem Zusammenhang warf Dirk Platte, Justiziar des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Politik vor, in den vergangenen Jahren die Printmedien im Stich gelassen zu haben. "Die Stimmung ist schlecht", sagte er. Nötig sei etwa eine Absenkung des Mehrwertsteuersatzes für Medienprodukte.
Mit Material von dpa
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19. Januar 2012 2/2012BDZV, Heinen, Platte, Bundestag


















